Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit.

    So belegte eine finnische Längsschnittstudie von Johari Ilmarinen, dass sich ein wertschätzendes Führungsverhalten besonders bei älteren Beschäftigten positiv auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt.

    „Gutes Führungsverhalten und gute Arbeit von Vorgesetzten ist der einzige hoch signifikante Faktor, für den eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem 51. und 62. Lebensjahr nachgewiesen werden konnte“.

    Wie die steigenden Zahlen zu den psychischen Erkrankungen zeigen, erkranken mehr Menschen aus Ärger über fehlende oder falsche Entscheidungen, einer von Misstrauen geprägten Kommunikation im Unternehmen oder auch fehlender Wertschätzung als wegen eines falsch eingestellten Bürostuhles.

    Unsere Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Führungskraft in einem ersten Schritt auf sich selbst achtet. Nur wer sich selbst wohl fühlt und mit sich im Reinen ist, hat Lust, andere Menschen gesundheitsförderlich zu führen. Jemand, der selbst z.B. unter permanenten Druck oder gar Schmerzen leidet, kann wenig einfühlsam und aufmerksam mit seiner Umwelt umgehen. Das ist aber Voraussetzung für eine gesunde Führung.

    Die nächsten Schritte sind leicht erlernbar. Einzige Bedingung ist die Bereitschaft dazu und die kritische Auseinandersetzung mit sich selbst.

    Für ein gesundes leistungsfähiges Unternehmen ist gesunde Führung unerlässlich.

    Gesund führen heißt dabei nicht, sportliche Höchstleistungen vollbringen, sondern das Wohlbefinden durch Gestaltung des täglichen Miteinanders fördern. Das kostet zunächst einmal mehr Zeit. Zeit für Gespräche, für aufmerksames Zuhören, sich informieren, Betroffene in Entscheidungen einbeziehen und sich persönlich einbringen. Aber es lohnt sich. Missverständnisse und daraus entstehende Fehlerquellen werden vermieden, Vertrauen wird aufgebaut – sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei der Führungskraft – und es wächst eine Kultur der Offenheit. Diese führt zur Senkung der Krankenstände  und zu einer Erhöhung der Produktivität, denn Arbeit, die Spaß macht, geht besser von der Hand.

    Gesunde Führung ist somit eine gute Führung, denn sie steigert die Motivation der Mitarbeiter/innen und erhöht die Arbeitsfähigkeit.

    Erfahren Sie in unseren Seminaren und Workshops, wie gute Führung gelingen kann und welch einfache Schritte dazu gehören.

    Sprechen Sie uns bitte an!

    „Wer sich nicht selbst managen kann, kann gar nichts managen!“ (Peter Drucker)

    Die Basis gesunder Führung ist der gesunde Umgang mit sich selbst. Kennen Sie Ihre Grenzen? Akzeptieren Sie diese und leben danach?

    Zur Selbstachtsamkeit gehört nicht nur die Fähigkeit Grenzen zu erkennen, sondern diese auch zu setzen. Bis hierhin und nicht weiter! Dazu gehört Mut! Wer traut sich schon in unserer Leistungsgesellschaft zu sagen: Ich schaffe das nicht mehr! Das wird mir zu viel!

    Wir können nicht permanent Höchstleistungen liefern. Es braucht Phasen der Anspannung und Entspannung um unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten.

    Die zentrale Frage in diesem Zusammenhang ist, wie wir unser Leben – zu dem auch die Arbeit gehört- gestalten wollen. Wie können die Belastungen handhabbar, verstehbar und sinnvoll werden? Wie können wir unser inneres Gleichgewicht und damit unser Wohlbefinden erhalten?

    Erste Schritte dazu können sein:

    • Kontrolle herstellen (Muss das jetzt sein? Kann ich Nein sagen?),
    • Komplexität reduzieren (Wie viele Rollen habe ich inne? Welche davon passen zu mir?),
    • Multitasking zurückfahren (Während der Bearbeitung Nebentätigkeiten ausschalten! Richtig zuhören, genau lesen, in Ruhe formulieren!),
    • Orientierung zurückzugewinnen (Wo will ich hin? Worauf sollte ich mich konzentrieren?
    • die Sinnhaftigkeit unseres Tun im Blick behalten (Warum und für wen mache ich das?).

    In unseren Workshops zeigen wir Ihnen Wege zu mehr Selbstachtsamkeit für sich und Ihre Beschäftigten auf. Coachings helfen Ihnen, Ihre ganz individuelle Lösung zu finden!

    Sprechen Sie uns an!

    Führen heißt, das Verhalten von Mitarbeiter/innen so zu beeinflussen, dass die gemeinsam erarbeiteten Ziele erreicht werden können.

    Dazu ist es nötig jede/n Mitarbeiter/in dort abzuholen, wo sie/er mit ihrer/seiner Kompetenz und Erfahrung gerade steht. Dann fühlen diese sich persönlich ernst genommen und nehmen wahr, dass ihnen Raum gegeben wird, in dem sie ihre Potentiale entwickeln können. Das wiederum motiviert sie, sich voll für das Unternehmen einzusetzen. Führungskräfte, die so denken, reden und handeln, können über viele positive Erfahrungen berichten.

    Aber wie wird jemand eine Führungskraft? Häufig ist es so, dass die beste Fachkraft in der Hierarchie aufsteigt. Dann kann es sein, dass das Unternehmen seinen besten Verkäufer verliert und eine mittelmäßige Führungskraft gewinnt. Oder die leidenschaftliche Controllerin sich auch für andere Gebiete begeistern muss, um die Mitarbeiter/innen anzuspornen und zu innovativem Denken zu befähigen. Ganz wenigen ist das Führen in die berühmte Wiege gelegt worden. Aber Führen kann man lernen!

    Ein guter Anfang ist es, sich kritisch mit sich und seinen Stärken und Defiziten auseinanderzusetzen und Instrumente erlernen, die helfen, besser zu werden und die Erwartungen zu erfüllen.

    Ein erfolgreiches Instrument, wenn es richtig eingesetzt wird, sind die Mitarbeiter/innengespräche. Sie geben beiden Seiten die Möglichkeit, Feedback zu geben, Ziele zu klären, Missverständnisse auszuräumen.

    Noch weniger Gespräche gibt es zwischen Führungskraft und Vorgesetztem/r. Wenn man miteinander redet, dann über Kosten, Strategien, Kunden oder Abgrenzung zu anderen Bereichen. Von einer Führungskraft auf der untersten Ebene wird verlangt, dass er/sie seinen/ihren „Laden im Griff hat“ und je höher eine Führungskraft angesiedelt ist, umso mehr werden die Führungsdefizite als Tabu behandelt.

    In unseren Workshops und Seminaren zeigen wir Ihnen eine Reihe praktikabler Führungsinstrumente, geben Ihnen Tipps und Tricks im Umgang mit schwierigen Mitarbeiter/innen und/oder Situationen und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Position in der mittleren Führungsebene verbessern können.

    Über uns

    Dr Sabine Kersting

    Die Inhaberin, Dr. Sabine Kersting, kann auf eine mehr als zehnjährige Erfahrung sowohl bei der Entwicklung als auch bei der praktischen Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements verweisen und für Sie auf ein umfassendes Netzwerk von ausgewiesenen Spezialisten zurückgreifen. Frau Kersting ist für die Handlungsfelder Führung und Gesundheit zertifizierte Beraterin der Initiative unternehmensWert:Mensch Logo: unternehmensWert:Mensch - Führt zur Startseite von unternehmsWert:Mensch

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    Unsere Angebote

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    Unsere Themen

    Schwerpunkt unserer Arbeit ist neben dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, die gesunde Organisation und das Thema Führung und Gesundheit.

    Unsere Seminare und Workshops

    Unser aktuelles Seminarangebot finden Sie hier.

    Eigene Veröffentlichungen

    Nitsche, S.; Reszies, S. (2014): Können Wollen Dürfen – Gesundheitskompetenz im Unternehmen. In: HTW Berlin, Knaut, Matthias (Hrsg.), Gesundheit. Vielfältige Lösungen aus Technik und Wirtschaft. Beiträge und Positionen 2014, Schriften der Hochschule für Technik und
    Wirtschaft Berlin, S. 174-179, BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin, 2014 (ISBN 978-3-8305-3368-9)

    Nitsche, S.; Kersting, S. (2015): Unterstützungsbedarf kleiner und mittlerer Berliner Unternehmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement. Anwendungswissenschaftliche Fallstudie im Auftrag der KKH

    Kersting, S. (2019): Digitale Transformation - welche Sicht haben Unternehmen in Deutschland? Studie im Auftrag des InnoGema - Institut für innovatives Gesundheitsmanagement e.V. pdf zum Download

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